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Angst, Panik, Phobie – Therapie
Angst lässt sich verlernen – als gängigste Therapie hat sich in den letzten Jahren die Verhaltenstherapie etabliert. Während einer Verhaltenstherapie werden die angstauslösenden Situationen analysiert und der Patient wird angeleitet, diese Situationen auszuhalten und dann zu bewältigen. Dabei werden, je nach Ausprägung und Art der Angststörung, verschiedene Verfahren, wie Psychoanalyse, Gesprächspsychotherapie, Gestalttherapie, Atemtherapie, Entspannungstechniken und auch Sport angewandt. Medikamente gegen die Angst Gegen Angststörungen werden überwiegend Antidepressiva verordnet. Dabei kommen die SSRI (Selektive-Serotonin-Rückaufnahme-Hemmer) und SNRIs (Serotonin-Noradrenalin-Rückaufnahme-Hemmer) zur Anwendung. Diese beeinflussen den Stoffwechsel der „Glücks“- und „Gute Laune“-Hormone Serotonin und Noradrenalin. Auch die schon länger bekannten trizyklischen Antidepressiva zeigen gute Wirkungen bei Angststörungen. Benzodiazepine (eine Form von Beruhigungsmitteln) werden oft zusätzlich eingesetzt, allerdings birgt die Langzeiteinnahme das Risiko von Nebenwirkungen, wie beispielsweise einer Medikamentenabhängigkeit. Sie sollten daher nur kurzfristig und nach ärztlichem Rat eingenommen werden. Angst und Sucht – ein Teufelskreis Einige Angst-Patienten leiden unter mehreren Angststörungen. Oft kommen zur Angst noch Krankheiten, wie Depression, Alkoholsucht, Medikamentenabhängigkeit oder Drogenmissbrauch. Je mehr Krankheiten gleichzeitig vorliegen, desto schwieriger wird die Therapie.
Antidepressiva
Medikament mit stimmungsaufhellender Wirkung, das vorwiegend bei Depressionen, aber auch bei Angst-Erkrankungen eingesetzt wird. In einigen Fällen wird ein Antidepressivum auch zur Behandlung von
KHK, Angina pectoris – Stress
Negativer Stress fördert KHK. Stress ist ein zentraler Risikofaktor für die koronare Herzkrankheit (KHK): Er führt zu einem Anstieg des Stresshormons Cortisol, welches die Ausschüttung gefäßschädigender Moleküle anregt. Lange Zeit dachten Herzspezialisten beim Risikofaktor Stress vor allem an Manager-Typen: Menschen also, die unter großem Leistungsdruck stehen, täglich mindestens 13 Stunden arbeiten und keine Zeit zum Entspannen finden. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass nicht der Stress an sich entscheidend ist: Eine viel größere Rolle spielt, wie der Stress empfunden wird. Viele KHK-Patienten leiden unter mangelnder Anerkennung Wenn der Stress beflügelnd wirkt und mit Erfolgserlebnissen verbunden ist – Psychologen sprechen auch von Eustress –, wirkt er sich selten negativ aufs Herz aus, vorausgesetzt, es sind keine leistungssteigernden Drogen wie Kokain im Spiel. Stress dagegen, der mit Frustration einhergeht, auch Distress genannt, kann die Herzfunktion viel stärker beeinträchtigen. Experten für Psychosomatikwissen von vielen Herzinfarkt-Patienten, dass sie unter mangelnder Anerkennung im Beruf leiden, sozial isoliert sind, sozioökonomisch benachteiligt sind, unter Angstzuständen oder Depressionen leiden, sich generell schnell ärgern – Psychologen reden von einer hohen Ärgerbereitschaft. Allerdings zeigen sich Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Frauen geht Beziehungsstress offenbar mehr zu Herzen als Ärger im Beruf.
Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer
Arzneistoffe, die vorwiegend als Mittel gegen Depressionen eingesetzt werden. Ihre Wirkweise besteht darin, dass sie die Wiederaufnahme der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin in die Nervenzelle
Ernährung – Vitamin B6
Vitamin B6 ist als Coenzym an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt, weiterhin an der Bildung des Hämoglobins und bei der Stabilisierung des Immunsystems. Nahrungsmittel, die Vitamin B6 enthalten, sind: Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, Milch- und Vollkornprodukte. Ein Mangel tritt meist im Zusammenhang mit einem Mangel an anderen B-Vitaminen auf und kann sich äußern in Depressionen, Muskelschwäche, neurologische Störungen, Anämie (Blutarmut) oder Haut- und Schleimhautveränderungen. Unter anderem kann Vitamin B6 beim prämenstruellen Syndrom (PMS) zu einem Rückgang der Beschwerden führen, ebenso wird es zur Vorbeugung der diabetischen Neuropathie eingesetzt. Zusammen mit Vitamin B12 und Folsäure wird es zur Senkung erhöhter Homocysteinwerte, einem Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, eingesetzt. Die tägliche Zufuhrempfehlung beträgt für Erwachsene 1,2-1,6 mg (D-A-CH-Referenzwert).
Johanniskraut
Deutscher Name: Johanniskraut Botanischer Name: Hypericum perforatum Familie: Johanniskrautgewächse (Hypericaceae)Blütezeit: Juni bis SeptemberHerkunft: Europa und das westliche Asien Anwendungsgebiete Wunden, Verbrennungen, Verletzungen, Hexenschuss , Gicht, Rheuma, Angstzustände, Depressionen, Stimmungsschwankungen Ölige Zubereitungen aus Johanniskraut (Rotöl) werden äußerlich zur Behandlung von leichten Verbrennungen und kleineren Verletzungen eingesetzt. Ebenso wurde das Öl bei Neurodermitis, einer entzündlichen Hauterkrankung, in ersten Untersuchungen positiv getestet. Daher gibt es Cremes und Lotionen zur unterstützenden Neurodermitis-Behandlung. Anwendungsdauer:Johanniskraut beeinflusst vor allem die Begleitsymptome einer Depression wie Schlafstörungen, Nervosität usw. positiv und wirkt stimmungsaufhellend. Die Wirkung tritt aber erst allmählich ein. Bemerkt man nach einer Anwendung von zwei bis vier Wochen keine Besserung, sollte unbedingt ein Arzt zur weiteren Abklärung der Beschwerden aufgesucht werden. Dosierung und Anwendung Tee:2 Teelöffel Johanniskraut mit 150ml kochendem Wasser übergießen und nach 10 Min. abseihen. Regelmäßig 1 bis 2 Tassen morgens und abends frisch zubereiteten Tee trinken. Anmerkung: die Teezubereitung enthält vermutlich die Wirkstoffe nicht in ausreichender Menge. Deshalb wären Fertigpräparaten mit standardisierten Extrakten vorzuziehen. Fertigarzneimittel:Die Schwellendosis für eine antidepressive Wirkung wird auf 300mg Extrakt täglich geschätzt, empfohlen werden 500 bis 1000mg Extrakt täglich. Äußerlich: Salben 1- bis 2-mal täglich auftragen. Wirkungen Genutzt wird die ganze Pflanze außer der Wurzel. Es enthält zu 0,1 bis 0,3% rote Farbstoffe (Naphthodianthrone) wie Hypericin und Pseudohypericin und zu 0,2 bis 4% Phloroglucinderivate, besonders Hyperforin. Daneben Flavonoide und Procyanidine.Johanniskraut-Extrakte greifen in die Regulierung von Botenstoffen im Zentralnervensystem ein und unterstützen deren Aufgaben. Dadurch wirken die Auszüge beruhigend, stimmungsaufhellend und vermindern Angstzustände. Neben Hyperforin tragen wohl auch Hypericin, Flavonoide und Biflavone zu diesen Effekten bei. Der Gehalt an einzelnen Inhaltsstoffen ist stark abhängig vom Entwicklungsstand der Pflanze und der Lichtexposition. So ist z.B. der Gehalt an Hypericin in Blüten und Knospen am höchsten, der Gehalt an Hyperforin dagegen in den reifen Früchten. Hinweis Johanniskraut kann die Wirkung von anderen Arzneistoffen abschwächen. Dies gilt zum Beispiel für Mittel nach Organtransplantationen oder gegen HIV, für Blutgerinnungshemmer und die Antibabypille. Kinder, Schwangere und Stillende sollten auf die Einnahme verzichten.Johanniskraut kann die Haut lichtempfindlicher machen, deshalb nicht anwenden bei bekannter Lichtüberempfindlichkeit, bei heller Haut und bei Sonnenbädern einschließlich Besuche in Solarien!Nicht anwenden bei Verdacht auf schwere Depression, da Johanniskraut hier nicht wirksam ist!Anwendungsdauer: Wie bei anderen Antidepressiva tritt die stimmungsaufhellende Wirkung erst allmählich ein. Es ist eine Behandlung über einen längeren Zeitraum erforderlich. Bemerkt man nach zwei bis vier Wochen keine Verbesserung der Beschwerden, so ist ein Arzt zu Rate zu ziehen.Selten können Magen-Darmbeschwerden, allergische Hautreaktionen, Müdigkeit oder Unruhe auftreten. Johanniskraut ist eine ausdauernde, aufrechte, im oberen Teil ästig verzweigte Pflanze. Sie kann bis etwa 1m hoch werden. Im Unterschied zu anderen Hypericum-Arten besitzen die Stängel des Johanniskraut zwei Längskanten und im durchscheinenden Licht vielfach perforiert erscheinende Blätter. Die goldgelben Blüten besitzen auffallend lange Staubblätter und sind ebenfalls mit hellen oder dunklen Drüsen durchsetzt. Sie bilden traubig zusammengesetzte Trugdolden. Beim Zerreiben der frischen Blüten tritt ein dunkelroter Farbstoff aus. Das aus den frischen Blüten gewonnene Johannisöl und die kurz vor der Blüte geernteten und getrockneten Zweigspitzen (Kraut) werden medizinisch verwendet.
Ernährung – Vitamin C
Vitamin C ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt, so zum Beispiel bei verschiedenen Entgiftungsvorgängen, der Eisenaufnahme und beim Schutz vor freien Radikalen und krebserregenden Stoffen. Vitamin C ist das wichtigste Antioxidans für den menschlichen und tierischen Organismus. Im Laufe der Evolution haben Menschen und Affen die Fähigkeit verloren, Vitamin C selbst zu produzieren und sind so auf eine Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Besonders Vitamin C-haltig sind Hagebutten, Paprika, schwarze Johannisbeeren, Sanddorn, Brokkoli und Zitrusfrüchte. Weil Vitamin C auch maßgeblich an der Kollagensynthese beteiligt ist, macht sich ein Mangel in Form von Haut- und Gefäßschäden bemerkbar: Schleimhautblutungen, Zahnfleischbluten und Zahnausfall, Blutungen in Muskulatur, Wundheilungsstörungen. Aber auch Schwäche und Müdigkeit und Depression, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder eine geschwächte Immunabwehr können Folge sein. Der typische Vitamin C-Mangel war unter den Seefahrern als tödliche Erkrankung „Skorbut“ bekannt und Folge einer einseitigen Ernährung ohne frisches Obst und Gemüse. Die tägliche Zufuhrempfehlung für Erwachsene liegt bei 100 mg (D-A-CH-Referenzwert).Eine zusätzliche Zufuhr kann insbesondere bei Diabetes, Infektionsneigung, Allergien und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinnvoll sein.
Östrogene
Neuere Studien aus den USA haben allerdings die Risiken dieser Therapie verdeutlicht: bei den behandelnden Frauen zeigten sich teilweise deutlich häufiger Brustkrebs, Thrombosen und auch die Zahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle hatte zugenommen. Gerade in den letzten beiden Punkten hatte man sich jedoch eine Risikosenkung erhofft. Die Wirkung der Östrogene auf das Herz-Kreislaufsystem lässt sich momentan also noch nicht abschließend beurteilen. Als positive Wirkungen ließen sich dagegen weniger Darmkrebserkrankungen und Knochenbrüche feststellen. Ob eine Hormontherapie mit Östrogenen (evtl. in Kombination mit Gestagenen) gerechtfertigt ist und die Frau tatsächlich von einer solchen Behandlung profitiert, muss im Einzelfall je nach Beschwerden und Gesundheitsstatus geklärt werden.Als Alternative bietet sich eine Behandlung mit Phytoöstrogenen an, z.B. mit Extrakten der Traubensilberkerze (Cimifuga racemosa) oder Isoflavonen aus der Sojabohne. Östrogene (und Gestagene) werden schon seit Jahrzehnten als Hormonersatztherapie während und nach den Wechseljahren der Frau eingesetzt. Dadurch werden typische Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Depressionen vermindert und die altersbedingte Hautalterung wird gebremst. Zudem wird das Risiko für Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall und vermutlich auch das Risiko eine Alzheimer-Demenz zu entwickeln gesenkt.
Magnesium
Magnesiummangel kann sich äußern in Muskelkrämpfen, Herz-Kreislauf-Störungen, Magen-Darm-Störungen, Depressionen, Nervosität und Leistungsminderung. Eingesetzt wird Magnesium u. a. bei
Diabetes mellitus – Leben mit Diabetes
Den einzig richtigen Weg mit Diabetes zu leben gibt es nicht. Sie müssen für sich selbst entscheiden, wie Sie Ihre Diabeteserkrankung annehmen und in den Alltag einbinden. Wir möchten Ihnen aber mit einigen Tipps und Denkanstößen dabei helfen. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, wie Sie mit der Diagnose Diabetes in Alltag und Familie, im Beruf und in der Freizeit, zum Beispiel beim Sport umgehen können. Außerdem informieren wir Sie darüber, worauf Sie als Diabetiker besonders achten sollten, zum Beispiel in der Erkältungszeit, bei der Zahnpflege oder beim Thema Diabetes und Rauchen. Daneben finden Sie hilfreiche Tipps zu den Themen Sexualität und Psyche. Menschen mit Diabetes mellitus leiden häufig nicht nur unter den körperlichen Beschwerden der Krankheit. Im Vergleich zu gesunden Menschen, haben Diabetiker ein etwa doppelt so hohes Risiko an einer Depression zu erkranken. Lesen Sie, warum eine Depression bei Diabetes entsteht, wie Sie sie erkennen und verhindern können. Mit Motivationstipps möchten wir Ihnen helfen, besser mit der Krankheit Diabetes zu leben. Erfahren Sie, wie Sie Ihre selbst gesteckten Ziele erreichen können und für Krisen gewappnet sind. Lesen Sie, wie Sie neue Kraft für den Alltag, trotz Diabetes, schöpfen können.