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Alzheimer/Demenz – Neuropsychologische Tests
[...] Leistungsfähigkeit verschlechtert hat. Bei den Tests handelt es sich meist um Fragebögen, in die die Betroffenen Lösungen eintragen sollen, oder auch um Prüfungen der Merkfähigkeit einer zuvor vorgelesenen Wortreihe.Hier drei der bewährtesten Testverfahren zur Diagnosestellung einer Demenz: Der Mini-Mental-Status-Test (MMST) ist ein bewährtes Instrument zur Überprüfung der Merkfähigkeit, der Orientierung, der Konzentration und des Sprachverständnisses. Insgesamt können 30 Punkte errei[...]
 
Alzheimer/Demenz – Gehirnjogging
[...] Gehirnjogging basiert auf der Vorstellung, dass sich das Gehirn wie ein „mentaler Muskel“ trainieren lässt und Konzentrations- und Gedächtnisübungen zu einer Steigerung der Hirnleistung führen. Solche Übungen sind für gesunde Ältere geeignet, nicht jedoch für Demenzkranke. Gegen einen demenziellen Abbau „anzutrainieren“, ist nicht nur erfolglos, sondern für den Patienten auch frustrierend, da er immer wieder aufs Neue auf seine Defizite gestoßen wird. Sinnvoller ist, die noch ver[...]
 
Alzheimer/Demenz – Stadien
[...]Üblicherweise wird der Verlauf fortschreitender Demenzen in drei Stadien unterteilt, die nacheinander eintreten:Im leichten Stadium sind nur komplexere Alltagstätigkeiten beeinträchtigt. Die Betroffenen können neue Informationen kaum noch behalten, vergessen Termine und wiederholen Fragen. In ihrer gewohnten Umgebung finden sie sich gut zurecht, an nicht vertrauten Orten (zum Beispiel im Urlaub) können sie sich aber nicht mehr orientieren. In diesem Stadium registrieren die Kranken ihren[...]
 
Demenz/Alzheimer – Verhaltenstherapie
[...] Dazu werden übergeordnete Ziele in überschaubare kleinere Ziele aufgeteilt. Um diese Ziele zu erreichen, kommen schriftliche Aufzeichnungen und Hausaufgaben zum Einsatz. Dies macht die Verhaltenstherapie zum idealen psychotherapeutischen Verfahren für Demenzkranke im Frühstadium. Denn sie können dadurch ihren Alltag besser oder mit geringerer Unterstützung zu bewältigen. Die Wirksamkeit der Verhaltenstherapie, insbesondere bei depressiven Störungen Demenzkranker, ist gut belegt. Ein[...]
 
Alzheimer/Demenz – Feiern
[...]Menschen mit fortgeschrittener Demenz leben in ihrer eigenen Welt und kommunizieren kaum mehr. Für ihre Angehörigen ist dies oft schwer erträglich. Doch beispielsweise das Weihnachtsfest bietet eine Möglichkeit, die Mauer zum geliebten Familienmitglied zu durchbrechen: Weihnachten ist eine gute Gelegenheit, Demenzkranke auf der Gefühlsebene anzusprechen. Rituale wie das Singen von Weihnachtsliedern und der Gottesdienstbesuch verleihen dem Demenzkranken Sicherheit und Geborgenheit: Sie[...]
 
Alzheimer/Demenz – Therapie
[...]Die Behandlung einer Demenzerkrankung beruht auf zwei Säulen: der medikamentösen und der nicht-medikamentösen Therapie. Die Kombination beider Therapieformen zielt nicht nur darauf ab, den geistigen Abbauprozess zu verzögern, sondern soll dem Betroffenen zudem ein hohes Maß an emotionalem Wohlbefinden trotz der Erkrankung sichern. Die wichtigsten Medikamente in der Demenztherapie teilen sich in zwei Wirkstoffgruppen: die Acetylcholinesterase-Hemmer und die NMDA-Antagonisten. Sie verbessern[...]
 
Alzheimer/Demenz – Angehörige
[...]Viele Demenzkranke werden von Angehörigen zu Hause betreut. Für die Betroffenen ist das sehr hilfreich, weil sie so noch lange in einer vertrauten Umgebung wohnen können. Dies erleichtert ihnen die Orientierung und Selbstständigkeit und steigert ihr Wohlbefinden. Dennoch kann die Pflege eines Demenzkranken die pflegenden Angehörigen an die Grenze ihrer Belastbarkeit bringen. Dies ist zum Beispiel häufig der Fall, wenn der Erkrankte intensive Unterstützung bei der Körperpflege benötigt,[...]
 
Demenz/Alzheimer – weitere nicht-medikamentöse Therapien
[...]In der Therapie von Demenz stehen neben der Verhaltenstherapie weitere nicht-medikamentöse Maßnahmen zur Verfügung, die die Hirnleistungsfähigkeit verbessern und das Wohlbefinden des Demenzkranken fördern sollen. Dazu gehören ergotherapeutische Angebote sowie krankengymnastische Übungen, die gleichzeitig das Selbst- und Körperbewusstsein des Patienten stärken. Besondere Therapieformen wie zum Beispiel die Erinnerungs-, Musik- oder Kunsttherapie geben dem Patienten ein positives Feedback[...]
 
Demenz/Alzheimer – Realitäts-Orientierungs-Training (ROT)
[...]Das sogenannte Realitäts-Orientierungs-Training wird oft in stationären und teilstationären Betreuungseinrichtungen eingesetzt. Es soll die räumliche, zeitliche und personenbezogene Orientierung verbessern. Dabei werden dem Demenzkranken vom Pflegenden bei jedem Kontakt Informationen vermittelt, die ihn an Zeit, Ort und die eigene Person erinnern sollen. Orientiertes Verhalten wird bekräftigt, desorientiertes korrigiert. Zusätzlich werden Orientierungshilfen wie Schilder, Kalender oder[...]
 
Alzheimer/Demenz – Weitere Untersuchungen
[...]Wenn Verdacht auf eine Demenzerkrankung besteht, sind neben neuropsychologischen Tests weitere Untersuchungen erforderlich, um andere Krankheiten auszuschließen. Diese können dann am besten in einer Gedächstnissprechstunde oder Memory-Klinik durchgeführt werden, zu der der Hausarzt überweist. Die weiteren Untersuchungen sind: Bei der neurologischen Untersuchung werden unter anderem die Funktion der Hirnnerven, Reflexe und Motorik geprüft. Internistische Untersuchungen dienen unter anderem[...]