Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.

Grippe und Erkältung: Kranke richtig pflegen



Wer unter einer stärkeren Erkältung leidet, kommt meistens noch allein zurecht. Anders ist es bei der Virus-Grippe: Sie kann einen gesunden, fitten Menschen innerhalb von Stunden in einen apathischen Kranken verwandeln.

Mutter pflegt Tochter © Thinkstock
Wenn sich in ihrer Familie oder in Ihrem Freundeskreis jemand mit dem Grippe-Virus infiziert hat, braucht er also in jedem Fall Betreuung und Pflege. Eine gute Pflege kann bei Grippe-Kranken Komplikationen vorbeugen und die Genesung beschleunigen.

Achten Sie deshalb darauf, dass der Kranke

  • reichlich trinkt - fragen Sie ihn nach seinen Vorlieben, fordern Sie ihn immer wieder zum Trinken auf, assistieren Sie ihm und halten Sie sein Glas, falls er zu schwach sein sollte.
  • Wunschkost erhält. Die meisten Grippe-Kranken haben keinen Appetit auf die normalen Gerichte, sie sind ihnen zu deftig. Bieten Sie Dinge an wie Möhrensuppe, Joghurt mit Obst, Rote Grütze oder Quarkspeise. Auch Eis ist in diesem Zustand, sofern kein Diabetes vorliegt, erlaubt.
  • nicht in nasser und schweißiger Bettwäsche liegt. Legen Sie ihm Frotteetücher unter Kopf und Körper, wenn er schwitzt: Sie saugen den Schweiß gut auf und lassen sich leicht auswechseln. Wenden Sie die Bettdecke in paar Mal täglich und seien Sie mit frischer Bettwäsche nicht knauserig.
  • sich mindestens dreimal täglich eine Viertelstunde oder auch länger aufrecht hinsetzt und dabei auch seine Beine bewegt, etwa die Zehen 20 Mal zum Körper zieht. Noch besser sind natürlich kleine Rundgänge durch die Wohnung. Das regelmäßige Aufrichten ist wichtig, um besser abhusten zu können und einer Lungenentzündung vorzubeugen. Auch regt es – ebenso wie die Beinbewegung – den Kreislauf an.
  • nur in Begleitung aufsteht, wenn er sehr geschwächt ist oder sehr hohes Fieber hat. In diesen Fällen ist immer mit Schwindelanfällen zu rechnen, die gerade bei älteren Menschen schnell zu einem Sturz führen können.

Autoren und Quellen
Weiterführende Themen