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Neue Therapieverfahren bei Darmkrebs



Einige neuere Therapieverfahren bei Darmkrebs (Rektumkarzinom) befinden sich zum Teil noch im experimentellen Stadium. Es bleibt abzuwarten, welcher Therapieansatz auf Dauer empfehlenswert ist.

Hyperthermie

Diese neuere Therapie wird in Kombination mit Strahlentherapie angewandt. Kurz vor oder nach der Bestrahlung wird die Beckenregion auf zirka 40-42 Grad erwärmt. Dabei macht man sich die Eigenschaft zu Nutze, dass Tumorzellen wesentlich temperaturempfindlicher sind als normale Körperzellen. Ein therapeutischer Nutzen ist bisher jedoch noch nicht erwiesen.

Laserbehandlung

Obwohl bei der Behandlung von Lebermetastasen die Operation im Vordergrund steht, kann in manchen Fällen eine Laserbehandlung weiterhelfen. Über ein Endoskop wird ein Lasergerät eingeführt und zerstört die Metastasen. Diese Behandlung ist beschränkt auf vier Metastasen, die die Größe von vier Zentimetern nicht überschreiten. Die Therapie wird zurzeit nur in speziellen Zentren durchgeführt.

Immuntherapie

Immuntherapie bedeutet, spezielle Behandlungskonzepte zur Beeinflussung des Immunsystems anzuwenden. Hierzu gehört der Einsatz sogenannter mononuklealer Antikörper, die gegen Dickdarmkrebszellen gerichtet sind. Auch bestimmte Signalstoffe des Immunsystems wie Interferon und Interleukin und die "Impfung" mit veränderten Tumorzellen (Tumorzellvakzinierung) werden zur Immuntherapie gezählt. Alle diese Methoden befinden sich momentan im experimentellen Stadium und haben daher noch keinen festen Platz in der Darmkrebs-Therapie. Die Immuntherapie beschränkt sich zurzeit auf Tumorgeschehen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

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