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Darmkrebs (Kolorektales Karzinom)



Darmkrebs ist sowohl bei Männern als auch bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung. Männer erkranken im Mittel mit 69, Frauen mit 75 Jahren – also vergleichsweise spät. Darmkrebs ist darüber hinaus für beide Geschlechter die zweithäufigste Krebstodesursache.

Darmkrebs © Thinkstock/vitapublic GmbH

An Darmkrebs muss heute niemand mehr sterben

Immer mehr Betroffene überleben Darmkrebs: Die 5-Jahres-Überlebensrate ist in den letzten Jahren auf 60 Prozent gestiegen. Die Rate würde noch höher ausfallen, wenn mehr Menschen die Darmkrebs-Früherkennung in Anspruch nähmen. Leider nutzen sie bisher weniger als 30 Prozent der Versicherten. Dabei ist Darmkrebs in 95 Prozent der Fälle heilbar, wenn er durch eine Vorsorgeuntersuchung (oder besser: Früherkennungsuntersuchung) in einem sehr frühen Stadium erkannt wird. Um die Früherkennungsrate zu verbessern, veranstaltet die Felix Burda Stiftung (FBS) im Verbund mit der Deutschen Krebshilfe, der Deutschen Krebsgesellschaft und der Gastroliga jedes Jahr im März eine bundesweite Aufklärungsaktion zum Thema Darmkrebs.

Darmkrebs-Früherkennung mit Test auf Blut im Stuhl und Darmspiegelung

Die einfachste und billigste Methode der Früherkennung ist der Test auf verstecktes Blut im Stuhl, der Hämoccult-Test (FOBT nach der Guajak-Methode). Die sicherste Methode ist jedoch die Darmspiegelung (Koloskopie), mit der sich fast alle Tumoren erfassen lassen. Die Koloskopie ist ab dem 55. Lebensjahr eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen.

Darmkrebs-Therapie: Im frühen Stadium reicht oft eine Operation

Die wichtigste Therapie bei Darmkrebs ist die Operation. Je nachdem, wo sich der Tumor befindet, wird ein Teilstück des Darms entfernt. Im frühen Stadium ist eine zusätzliche Strahlen- oder Chemotherapie meistens nicht notwendig.
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