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Allergien – Ratgeber und Selbsthilfe: Akupunktur und Homöopathie



Die Akupunktur hat inzwischen einen festen Platz in der naturheilkundlichen Allergie-Therapie. Die traditionelle chinesische Heilmethode kann mit kleinen Nadelstichen gegen Allergien durch Pollen, Hausstaubmilben und Co helfen. Die Einstichpunkte liegen dabei auf einer dem jeweiligen Organsystem zugeordneten Leitungsbahn, dem Meridian.

Akupunktur kann eine Allergie wie etwa Heuschnupfen zwar nicht heilen, sie kann die Beschwerden aber deutlich lindern und hilft dadurch, Medikamente zu sparen. Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen die Therapie allerdings nicht, obwohl die Akupunktur in verschiedenen wissenschaftlichen Studien einer Scheintherapie überlegen war.

Homöopathie bei Heuschnupfen bewährt

Die Homöopathie macht sich das Gleichheitsprinzip zu Nutze: Krankheiten sollen durch stark verdünnte Wirkstoffe geheilt werden, die beim Gesunden ähnliche Beschwerden hervorrufen wie die, unter denen der Kranke leidet. Das Wirkprinzip ist unter Wissenschaftlern bis heute umstritten. Bei Heuschnupfen und allergischem Asthma kann Homöopathie aber manchmal gut helfen, auch wenn sie die Erkrankung nicht heilt. Manche Krankenkassen bezahlen die Behandlung inzwischen. Wenn Sie sich homöopathisch behandeln lassen wollen, erkundigen Sie sich vor Therapiebeginn bei Ihrer Krankenkasse nach der Kostenübernahme. Bei Heuschnupfen haben sich beispielsweise Euphrasia, Allium cepa, Luffa und Galphimia bewährt.
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